4 Jahre Ukraine-Krieg
Am 24. Februar 2026 jährt sich der völkerrechtswidrige Angriff Russlands auf die Ukraine zum vierten Mal. Die Forderung
Stoppt das Töten! – Für Waffenstillstand und Verhandlungen!
war und bleibt richtig. Sie wurde von mir von Anfang an unterstützt.
Denn von Anfang an war für alle mit etwas politischem Weitblick absehbar, dass der Krieg von keiner Seite gewonnen werden kann. Das bestätigt sich jetzt. Es ist ein schrecklicher Zermürbungskrieg, der keine Sieger kennt, sondern nur Verlierer; vor allem die Zivilbevölkerung, die unter dem Terror des Krieges leidet. Der Krieg hätte verhindert werden können und müssen.
Willy Brandt hatte recht, als er in seiner Nobelpreisrede sagte, Krieg sei heute nicht mehr die Ultima Ratio, sondern die Ultima Irratio. Und so irrational – zum Teil kriegsbesessen – wirkt aktuell und global die herrschende Politik.
Der Krieg in der Ukraine nutzt nur denen, die von Feindbildpropaganda zwecks Militarisierung der Gesellschaft und von massiver Aufrüstung profitieren. Sie brauchen das ukrainische Schlachtfeld, um ihre neuesten Waffensysteme – von KI, Algorithmen und Satelliten gestützt und derzeit noch halbautonom – unter Praxis-, d.h. unter Kriegs-Bedingungen zu testen und zu höchsteffektiven Mordinstrumenten zu entwickeln. Wehe uns, wenn die Vernichtungsmaschinen autonom und atomar bestückt werden und die Skrupellosigkeit und Machtpolitik der Herrschenden durch die künstliche Dummheit der KI keine Grenzen mehr kennt.
Deshalb gilt es an diesem Gedenktag, eine grundsätzliche Änderung der Politik einzufordern:
Rückkehr zur Friedenspolitik. Stopp dem Rüstungswahn. Für Deeskalation und Verständigung.
